Das ist Taekwondo





Taekwondo ist eine vielseitige Sportart, die sowohl dem Breitensportler aus auch dem Leistungssportler etwas bieten kann.

Neben Dehnung, Kondition und dem Grundschultraining besteht Taekwondo aus den folgenden 5 Teilbereichen:


ILBO-Taeryon / Einschrittkampf
Beim Ilbo-Taeryon stehen sich beide Partner gegenüber. Es gibt einen Angreifer, der mit einer einzigen Technik angreift. Dieser Angriff kann im Vorfeld angegeben sein, oder aber frei gewählt werden. Der Verteidiger reagiert auf diesen Angriff und verteidigt sich mit Hilfe der erlernten Techniken. Wie beim Angriff wird auch hier wenige Zentimeter vor dem Ziel gestoppt. Wert wird hauptsächlich auf eine sinnvolle Technik bei grundschulmäßiger Ausführung gelegt. Neben dieser eher traditionellen Art gibt es auch eine wettkampforientierte Variante. Weiterhin werden auch Ibo-Taeryon (Zwei-Schritt-Kampf) und Sambo-Taeryon (Drei-Schritt-Kampf) geübt.

Poomsae / Formenlauf
Die Poomsae sind Bewegungsformen. Sie bestehen aus verschiedenen Angriffs- und Abwehrtechniken, die in einem bestimmten Diagramm kombiniert werden und einen Kampf gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner darstellen. Es gibt 17 verschiedene Poomsae, wobei jede ihre eigene Bedeutung hat.

Kyorugi/ Wettkampf
Kyorugi, oder der freie Kampf, war im Jahr 2000 zum ersten Mal vollwertige olympische Disziplin. Hier wird Taekwondo als Vollkontakt betrieben. Eine technisch hochwertige Schutzausrüstung, sowie strenge Regeln schützen die Sportler vor Verletzungen.

Hosinsul / Selbstverteidigung
Bei der Hosinsul , der Selbstverteidigung, kommen zu dem Repertoire an Schlägen und Tritten noch Hebel-, Würge- und Wurftechniken hinzu. Hier gilt es einem Angriff wirkungsvoll, aber der Situation angemessen zu begegnen. Hier findet neben dem Schutz von Leib und Leben auch der "Notwehrparagraph" seine Berücksichtigung.

Kyok-Pa / Bruchtest
Der Bruchtest ist wohl für den Zuschauer das Spektakulärste. Bretter, Ziegel, Steine und andere Materialien werden mit Hilfe von Taekwondo-Techniken zerbrochen. Damit demonstriert der Taekwondoin Körperbeherrschung, Willenstärke und Mut und führt so einen Wirksamkeitsnachweis für die verwendete Technik.